Aktuelle Pressemitteilungen und Pressearchiv

09Nov 2018

HMB aktuell 57/18

Museumsschiff FMS „GERA“ hat wieder im Schaufenster Fischereihafen festgemacht

Blauer Himmel, klare Sicht und vor allem Windstille – bei besten meterologischen Bedingungen nahmen die beiden Schlepper „BÄR“ und „ARION“ das Bremerhavener Museumsschiff „GERA“ auf ihre Haken und bugsierten es sicher vom BREDO-Schwimmdock zurück zum angestammten Liegeplatz im Schaufenster Fischereihafen. „Eine ruhige und unaufgeregte Verholung schont die Nerven“, lachte Museumsdirektor Dr. Alfred Kube erleichert, als der alte Seitentrawler wieder am Fischkai festgemacht hatte.

Gut zwei Wochen war das Museumsschiff bei der BREDO Dockgesellschaft eingedockt gewesen. Die Finanzierung aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) hatte die Verjüngungskur des letzten Seitentrawlers möglich gemacht. „Wir haben eine lange Liste von wichtigen Reparaturen und dringlichen Sicherungsmaßnahmen abarbeiten können“, äußerte sich Kube zufrieden. „Dieses EU-Projekt sichert Bremerhaven langfristig ein wichtiges maritimes Denkmal der europäischen Fischereigeschichte“, ist sich Kube sicher.

Turnusmäßig stand im Schwimmdock die Säuberung und Konservierung des Unterwasserschiffs des 60 Jahre alten Seitentrawlers an. Hinzu kamen jedoch zahlreiche längst fällige Stahlarbeiten wie die Stabilisierung des Fundaments der 13 Tonnen schweren Fischnetzwinde und die Ausbesserung mehrerer Stützen, Trittbleche und Streben im Bereich des Hauptdecks. Als Sicherheits relevante Maßnahmen wurden einige Ballastwassertanks entrostet und mit einem Spezialmittel konserviert. Als letztes großes Bauprojekt steht nun in den nächsten Monaten die Rekonstruktion des Holzbelags des über 200 Quadratmeter großen Fangdecks an.

Foto:
Die „GERA“ hat den Fischkai im Schaufenster Fischereihafen erreicht.
Foto: Historisches Museum Bremerhaven

Stand: 09.11.2018

06Nov 2018

HMB aktuell 55/18

Museumsschiff FMS „GERA“ wird auf die Verholung vorbereitet

Wochenend- und Nachtarbeit gehören nun zum Alltag: Auf dem Museumsschiff FMS „GERA“ laufen die letzten Arbeiten vor dem Ausdocken bei der Bremerhavener BREDO Dockgesellschaft auf Hochtouren. „Wir kommen früher aus dem Dock als erwartet“, freut sich Museumsdirektor Dr. Alfred Kube „Das spart Geld, und wir können zeitiger mit den restlichen Arbeiten am Liegeplatz beginnen“.

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01Nov 2018

HMB aktuell 53/18

Sanierungsarbeiten am Museumsschiff FMS „GERA“ laufen auf Hochtouren

Der Rumpf war nach dem Eindocken noch nicht trocken, da begannen bereits die Arbeiten bei der BREDO Dock GmbH im Fischereihafen mit dem Hochdruck waschen, um den Bewuchs am Unterwasserschiff des Seitentrawlers „GERA“ zu entfernen. Dicht an dicht bevölkerten tausende Seepocken, Miesmuscheln und sogar Austern das Museumsschiff unterhalb der Wasserlinie. Selbst die Schiffsschraube war übersät. „Alle sechs bis sieben Jahre muss dieser Bewuchs runter, sonst kann es an die Substanz des Stahls gehen. Und das wäre katastrophal“, erläutert Museumsdirektor Dr. Alfred Kube die Maßnahme im Rahmen des EU-Programms des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF). „Das Brackwasser des Hafens ist leider ein perfekter Nährboden für diese ungebetenen Gäste“.

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25Okt 2018

HMB aktuell 52/18

Heftige Böen erschwerten die Überfahrt des Museumsschiffs „GERA“

„Das war die bislang kniffligste Überführung“, resümierte Museumsdirektor Dr. Alfred Kube die vierte Fahrt des Museumsschiffs FMS „GERA“ ins Trockendock der Bremerhavener BREDO Dockgesellschaft. Ursprünglich war die Überführung des Museumsschiffs für Mittwoch geplant. Windstärken bis 7 veranlassten jedoch die BREDO, die Dockung aufzuschieben. Auch am Donnertag stand das Verholmanöver auf der Kippe.

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19Okt 2018

Vorbereitungsmaßnahmen für die Dockung laufen auf Hochtouren

Am Sonntag, den 14. Oktober 2018 endete die Besuchersaison auf dem Bremerhavener Museumsschiff FMS „GERA“ mit einer sehr gut besuchten Bratfischaktion. Der letzte Seitentrawler der Großen Hochseefischerei präsentierte sich dabei in gewohntem, authentischen Erscheinungsbild mit Netzgeschirr, Scherbrettern und allem, was dazu gehört, um auf Fangreise zu gehen.

Seitdem ist auf dem Museumsschiff im „Schaufenster Fischereihafen“ nichts mehr wie es war. Alle originalen Ausrüstungsteile wurden entfernt, eine Holzbaufirma löste die Holzplanken auf dem 200 Quadratmeter großen Fangdeck, ein Schwerlastkran hob das Netzgeschirr und die Tonnen schweren, eisernen Scherbretter, die beim Fischen die Netzöffnung auseinanderhalten, von Bord.

„Wir bereiten das Schiff mit Hochdruck auf die Dockung bei der BREDO Dockgesellschaft vor“, erläutert Dr. Alfred Kube, Direktor des Historischen Museums Bremerhaven, die umfangreichen Maßnahmen. „Im Dock wird das Stahldeck, das sich unter dem Holzbelag befindet, Hochdruck gewaschen und konserviert. Daher müssen das Holz entfernt und alle beweglichen Teile von Deck geschafft werden“. Als weitere Maßnahme steht unter anderem im Schwimmdock im Fischereihafen die Reinigung und Konservierung des Schiffsrumpfs an. „Bisher läuft alles nach Plan. Wir erwarten im schiffbaulichen Bereich keine Komplikationen. Aufgrund unserer ständigen Erhaltungsmaßnahmen hat die „GERA“ eine gute Substanz“, versichert Kube.

Die Instandsetzungsarbeiten werden sich voraussichtlich bis ins Frühjahr 2019 hinziehen. Bis zum Beginn der Besuchersaison ab dem 6. April 2019 sollen die Arbeiten rechtzeitig abgeschlossen sein. Sie werden finanziert aus Mitteln des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) der Europäischen Union. Als Termin für die Überführung des Seitentrawlers „GERA“ ins BREDO-Dock ist Mittwoch, der 24. Oktober 2019 ab 8 Uhr vorgesehen. Hinter dem Termin steht jedoch noch ein kleines Fragezeichen, das der Wettergott gesetzt hat. Sollte der für Mittwoch angekündigte Sturm an der Küste eintreffen, verschiebt sich die Überführungsfahrt auf Donnerstag. Die Entscheidung hierüber fällt am Montag.

Für die Medien:
Die Holzplanken des Fangdecks sind bereits weitgehend gelöst worden.
Foto: Historisches Museum Bremerhaven

Stand: 19.10.2018

04Okt 2018

HMB aktuell 47/18

Aktion zugunsten des Museumsschiffs am 14. Oktober 2018

Der Freundeskreis FMS „GERA“ lädt am Sonntag, den 14. Oktober 2018 ab 12.00 Uhr zu einer besonderen Aktion ein: Auf dem Fangdeck werden Bratfisch mit Kartoffelsalat und Brötchen sowie kalte Getränke verkauft, um mit dem Erlös den Erhalt des letzten deutschen Seitentrawlers zu unterstützen.

Die „GERA“ ist der letzte deutsche Seitentrawler und wird seit 1990 als Außenstelle des Historischen Museums Bremerhaven betrieben. Die Original-Ausrüstung und ein umfangreiches mediales Angebot vermitteln den Besucher/-innen ein anschauliches Bild vom harten Arbeitsalltag an Bord eines Hochseefischereifahrzeugs. Die Betriebskosten werden je zur Hälfte von der Stadt Bremerhaven und der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH getragen. Da die Instandhaltung und Restaurierung der „GERA“ aufwändig ist, ist der Freundeskreis jedoch auf weitere Spenden angewiesen.

Die Benefizaktion wird von verschiedenen Spendern unterstützt. Den Fisch stiftet Freundeskreismitglied Martin Sander vom „Seefisch Groß- und Einzelhandel Schüttler & Seifert“, der diesen mit seinen Kolleg/-innen am 14. Oktober 2018 auch vor Ort zubereitet. Die Brötchen stellt Stadtbäckerei Engelbrecht, die Getränke „Krohns Eck“ zur Verfügung.

Der Eintritt auf dem Museumsschiff FMS „GERA“ (Liegeplatz Schaufenster Fischereihafen) ist während des Fischverkaufs am 14. Oktober 2018 frei. Spenden sind willkommen.

Für die Medien:
Das Foto zeigt Martin Sander vom Freundeskreis FMS „GERA“ beim Fischbraten vor dem Museumsschiff.
Foto: Historisches Museum Bremerhaven

Stand: 04.10.2018

17Sep 2018

Frischzellenkur für den Seitentrawler „GERA“

Europäische Union finanziert die Überholung des Bremerhavener Museumsschiffs

Seit genau 25 Jahren kann der letzte Seitentrawler der Großen Hochseefischerei im Bremerhavener Schaufenster Fischereihafen besichtigt werden. Als authentisches Fischereimotorschiff ist die „GERA“ aus der touristischen Meile, in der sich alles um den Fisch dreht, nicht mehr wegzudenken. 1959 wurde die „GERA“ kielgelegt und zählt damit zur letzten Generation der traditionsreichen Seitentrawler, die fast 90 Jahre lang in der Hochseefischerei im Einsatz waren und von den modernen Hecktrawlern und Fangfabrikschiffen abgelöst wurden.

Im Frühjahr 2019, zum Beginn der nächsten Besuchersaison, soll die „GERA“ rechtzeitig zum 60. Jubiläum der Kiellegung in neuem Glanz erstrahlen. „Wir sind sehr froh, dass unser Finanzierungsantrag an den Europäischen Meeres- und Fischereifonds positiv entschieden wurde“, äußert sich Direktor Dr. Alfred Kube vom Historischen Museum Bremerhaven erleichtert. „Dadurch sind wir nun in der Lage, die schiffbauliche Substanz der „GERA“ auch für die Zukunft zu sichern, damit sie weiterhin ein fester Bestandteil des Schaufensters Fischereihafen bleibt“.

Eine der Maßnahmen im Katalog der anstehenden Arbeiten ist die Konservierung des Schiffrumpfs. Der Stahl ist im Brackwasser des Hafens besonderen Belastungen ausgesetzt, da Bewuchs und Seepocken (Fouling) die Substanz angreifen. Aus diesem Grund muss die „GERA“ regelmäßig ins Trockendock, damit der Rumpf gereinigt und neu konserviert werden kann. Eine zweite große Maßnahme ist die Erneuerung des über 200 qm großen Arbeitsdecks im vorderen Bereich des Schiffs. Die Holzplanken des Decks müssen erneuert und das darunter liegende Stahldeck konserviert werden.

„Wir führen ein engmaschiges Monitoring des Museumsschiffs durch und arbeiten mit Unterstützung unseres Fördervereins und der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft ständig an Maßnahmen zur Substanzerhaltung. Aber in regelmäßigen Abständen müssen umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, die nur eine Werft leisten kann. Und zum Glück haben wir in Bremerhaven immer noch eine hohe schiffbauliche Kompetenz“, erklärt Kube.

Nach dem Ende der diesjährigen Besuchersaison wird die 66 Meter lange „GERA“ im Herbst ins Trockendock der Bremerhavener Dockgesellschaft BREDO überführt. Dort wird sie in Nachbarschaft des derzeit größten Schiffssanierungsfalls in Bremerhaven eingedockt sein, der traditionsreichen „GORCH FOCK“, deren Sanierungskosten auf mittlerweile 100 Millionen Euro geschätzt werden. Das Segelschulschiff der Bundesmarine wurde 1958 ein Jahr vor der „GERA“ kielgelegt. Der Restaurierungsaufwand der „GERA“ ist mit rund einer halben Million Euro jedoch deutlich niedriger als bei der „GORCH FOCK“.

Für die Medien:
Das Foto zeigt das Museumsschiff FMS „GERA“ bei der Rückkehr von ihrem letzten Werftaufenthalt im Jahr 2011 vor ihrem Liegeplatz im Schaufenster Fischereihafen Bremerhaven.

Stand: 17.09.2018

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30Aug 2018

Tag des Offenen Denkmals auf dem Museumsschiff FMS „GERA“
Sonderprogramm bei freiem Eintritt am 9. September 2018

Unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ findet am Sonntag, den 09.09.2018 bundesweit der „Tag des Offenen Denkmals“ statt. Das Museumsschiff FMS „GERA“ ist daher von 11.00 bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet und bietet besondere Einblicke hinter die Kulissen.

Der letzte deutsche Seitentrawler wird vom Historischen Museum Bremerhaven als Außenstelle betrieben. Der Erhalt des 1959/60 auf der Peene-Werft in Wolgast erbauten Fischereifahrzeugs ist aufwändig. Im Freundeskreis FMS „GERA“ engagieren sich daher Ehrenamtliche, die zum Tag des Offenen Denkmals dafür sorgen, dass Besucher/-innen mehr über das Leben und Arbeiten an Bord eines Seitentrawlers erfahren.

Von 11.00 bis 13.00 Uhr ist die Tür zur Brücke offen. Die Besucher/-innen erfahren, welche Aufgaben der Kapitän hatte und welche Geräte ihm dafür zur Verfügung standen. Dazu zählen unter anderem eine ungewöhnliche Knopfsteueranlage, zwei Radarsichtgeräte und eine Fischlupe.

Um 12.00 und um 14.00 Uhr erwartet Schiffsliebhaber ein besonderes Highlight. Norbert Guzek wirft die Vater-und-Sohn-Maschinenanalge an und lässt den Schiffsrumpf erzittern.

Ausstellungen im Netzraum und im Fischladeraum informieren über die Fangtechnik und die Einsatzgebiete von Seitentrawlern. Fünf Multimedia-Stationen geben durch Filme, Fotostrecken oder Text-Bild-Informationen einen Einblick in die Geschichte und die gefährliche Arbeitswelt der Hochseefischerei. Wer mehr wissen möchte, lässt sich von Kapitän Hein und Bestmann Harry mittels Multimedia-Guide über das Schiff führen. Eine Schiffsdatenbank in einer Matrosenkammer ermöglicht Recherchen zu über 1500 Hochseefischereifahrzeugen.

Der Eintritt ist am Sonntag, den 02.09.2018 frei. Spenden zum Erhalt des Museumsschiffs sind willkommen.

Für die Medien:
Das Foto zeigt Norbert Guzek vom Freundeskreis im Maschinenraum des Museumsschiffs FMS „GERA“.
Foto: Historisches Museum Bremerhaven

Stand: 30.08.2018

13Jul 2018

Kurs Island! – Familientag auf dem Museumsschiff FMS „GERA“

Aktionsprogramm im Rahmen der Islandtage am 02.09.2018

Das Museumsschiff FMS „GERA“ beteiligt sich mit einem Familientag am 02.09.2018 von 11.00 bis 18.00 Uhr an den Islandtagen im Schaufenster Fischereihafen. Damit wird daran erinnert, dass die Gewässer rund um Island für traditionelle Seitentrawler zu den ertragreichsten Fanggebieten zählten. Kleine und große Besucher/-innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm zum Entdecken und Mitmachen rund um das Thema Fisch, Island und Arbeit an Bord eines Seitentrawlers. Der Eintritt ist frei.

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19Apr 2018

Fischparty auf dem Fischereimotorschiff „GERA“

Museumsschiff lockt mit Sonderprogramm vom 28.04. bis zum 01.05.2018

Das Museumsschiff FMS „GERA“ beteiligt sich an der Fischparty im Schaufenster Fischereihafen mit einem besonderem Angebot. Während der gesamten Veranstaltung vom 28. April bis zum 1. Mai 2018 kann der letzte deutsche Seitentrawler täglich von 11 bis 18 Uhr zu einem Sonderpreis von 1 Euro pro Person besichtigt werden.

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